Historie

Historie

Gründung

Nach Bau und Einweihung des Dorfgemeinschaftshaus Bonaforth lud der damalige Sportvereinsvorsitzende Karl-Heinz Brand mit einer Handzettelaktion alle sportlich interessierten Bonafortherinnen zu einer Besprechung für den 21. Januar 1971 in den neuen Dorfmittelpunkt ein, um eine Gymnastiksparte ins Leben zu rufen. Der Zuspruch war außerordentlich gut, 38 Frauen waren am neuen Sportangebot interessiert, als Übungsabend wurde gleich der Donnerstag festgelegt.

Die Gründungs-„Urkunde“ (aus dem Vereinsarchiv des BSV 06)

Die „Gisela-Gerda-Ära“

Als sportliche Leiterin konnte die zur Gründungsversammlung eingeladene Gisela Wilke gewonnen werden, die bereits die Gymnastikfrauen des Mündener Kanu-Clubs mit Erfolg betreute. Aus der zunächst nur auf wenige Monate angelegten Unterstützung wurde eine fast dreißigjährige, fruchtbare Zusammenarbeit. Diese wurde in kongenialer Weise mitgetragen von Gerda Lis, die am Gründungstag zur Spartenleiterin gewählt worden war. Beide Frauen haben bis zum Beginn des neuen Jahrtausends „diese wunderbare Gruppe zusammengehalten“ (Zitat Gerda Lis zum 40jährigen Bestehen der Sparte).

Foto: Privat

Im neuen Jahrtausend

Nachfolgerin von Gisela Wilke wurde dann Gabriele (genannt Gabi) Trottenberg, die auf zahlreichen Lehrgängen ihre Übungsleiterqualifikation erworben hatte. Sie prägte durch ihr überragendes Engagement und ihr Fachwissen bis zu ihrem viel zu frühen Tod am 11.02.2015 nicht nur die Aktivitäten der Gymnastikgruppe.
Als Sparten-, später Gruppenleiterin wirkte bis 2005 Dorit Engelhardt, später folgte Christine Wolff, die das Amt noch heute innehat.

Der Verlust des Übungsortes/Neue Heimstätte

Nach Schließung der Halle des Dorfgemeinschaftshauses stellte Jürgen Beute als Inhaber des Gesundheitsparks Balance dem BSV einen Übungsraum für die wöchentlichen Aktivitäten zur Verfügung. Die gesundheitlich angeschlagene Gabi vertraten in den Jahre 2014 bis 2015 Hildegund Sittig und Übungsleiter im Balance.

Seit dem 12.01.2016 ist für die sportliche Betreuung ein vom Balance gestellter Übungsleiter zuständig, dessen Aufwand in Rechnung gestellt und vom Verein getragen wird.

Geselligkeit

Neben den sportlichen Aktivitäten ist die Gruppe natürlich auch sonst aktiv.

An Kirmesveranstaltungen und Festumzügen wurde teilgenommen, Bonaforther Veranstaltungen, insbesondere Karneval, Sattelfeste, Haussammlungen und vieles mehr wären ohne die fleißigen Bienen kaum durchführbar gewesen.

Traditionell finden jährlich jeweils eine Abschlussveranstaltung vor den Sommerferien sowie eine Weihnachtsfeier statt.

Reisefreuden

Darüber hinaus erkundeten die reisefreudigen Damen – oft gemeinsam mit den Frauen des Kanuclubs – das Land per Bus:

  • Ost- und Nordsee sowie Sylt standen auf dem Programm (1991).
  • Die Hamburger Aufführung des Musicals „Cats“ wurde angesteuert (1996).
  • Die Lüneburger Heide mit dem Hermann-Löns-Grab, die Gedenkstätte Bergen-Belsen und der Vogelpark Walsrode wurden besucht (1983).
  • Nach Berlin hatten die Gymnastikfrauen der Reinickendörfer Füchse eingeladen. In drei tollen Tagen waren Brandenburger Tor, der von Christo verhüllte Reichstag, Olympiastadion und Grunewald sowie ein Treffen mit Bundestagspräsidentin Prof. Dr. Rita Süßmuth Bestandteil einer schönen Fahrt (1995).
  • Der Harz war zweimal Reiseziel (1997 und 2000), Sangershausen und der Kyffhäuser (1998) waren auch eine Reise wert.
  • Dresden wurde erkundet, die Feste Königstein, Schloß Pillnitz und die Bastei waren Teil des Reiseprogramms (1994).
  • In Fulda wurde der Dom besichtigt, im Spessart das Räuberexamen abgelegt, die Wasserkuppe mit der Fuldaquelle lagen auf dem Weg (1991.
  • Felsenlabyrinth und Porzellanfabrik waren Anlaufpunkte bei der Fahrt ins Fichtelgebirge (1989).
  • Altmühltal und Eichstätt, Kloster Veltenburg mit dem Donaudurchbruch und die Befreiungshalle bei Kehlheim waren sehenswert (1993).
  • Im Süden wurden u. a. der Bodensee, die Insel Mainau und die Donauquelle angefahren (1988).
  • Der Südwesten lockte mit Straßburg (und einer Mückenplage), Baden-Baden und dem Heidelberger Schloss (1992).